Anti Aging Wien: PCO-Syndrom – Ursachen und Behandlungsoptionen

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Das PCO- Syndrom: Ursachen und Behandlungsoptionen

Das polyzystische Ovarialsyndrom, kurz PCO-Syndrom genannt, tritt bei Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter auf und ist im Prinzip eine hormonelle Störung.

Typische Anzeichen für das Vorliegen des PCO-Syndroms sind:

  • größere Abstände zwischen den Regelblutungen oder dass die Periode komplett ausbleibt.
  • Es liegt ein Überschuss an männlichen Hormonen vor, was auch durch körperliche Veränderungen gezeigt wird, z.B. vermehrte Körperbehaarung.
  • In den Eierstöcken bilden sich viele kleine Zysten (sog. polyzystische Ovarien) – daher der Name.

Das PCO-Syndrom ist leider weit verbreitet. Knapp jede zehnte Frau in fortpflanzungsfähigem Alter ist mittlerweile davon betroffen.

Wie entsteht das PCO-Syndrom?

Die Ursachen nicht zwar noch nicht genau geklärt, allerdings scheinen eine Reihe von Faktoren ausschlaggebend zu sein:

  • die genetische Veranlagung,
  • der Zuckerstoffwechsel und das Stoffwechselhormon Insulin und
  • ein Überschuss männlicher Hormone (sog. Hyperandrogenämie).

Mögliche Folgen des PCO-Syndroms

Häufig führt das PCO-Syndrom zu folgenden Nebenerscheinungen:

  • verstärktem Haarwuchs am Körper und im Gesicht,
  • Haarausfall auf dem Kopf sowie
  • fettiger und zu Entzündungen neigender Haut (Akne).
  • Zyklusstörungen

Viele der Beschwerden selbst sind zunächst nicht gefährlich, allerdings führen die hormonellen Störungen auf Dauer zu einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Problemen, wenn sie nicht behandelt werden:

  • Unfruchtbarkeit
  • Übergewicht
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus

Die genauen Zusammenhänge sind zwar noch nicht vollständig geklärt, klar ist jedoch, dass es eine Wechselwirkung gibt.

Diagnose des PCO-Syndroms bei Anti Aging Wien

Dr. Peter Frühmann besitzt langjährige Erfahrung und fundierte Fachkenntnisse bezüglich des PCO-Syndroms. Deshalb hat er sich in seiner Klinik für Anti Aging Medizin in Wien u.a. auf die Diagnose und Behandlung des PCO-Syndroms spezialisiert.

Die Diagnose kann gestellt werden, sobald mindestens zwei der drei sogenannten Rotterdam-Kriterien erfüllt sind:

Unregelmäßige Menstruation oder ausbleiben der Periode

Erhöhter Spiegel männlicher Sexualhormone und damit einhergehende körperliche Veränderungen (Akne, Haarausfall auf dem Kopf, vermehrte Körperbehaarung)

Vergrößerte Eierstöcke und Vorhandensein vieler Zysten

Um das PCO-Syndrom zu diagnostizieren werden folgende Fakten erhoben und Untersuchungen durchgeführt:

  • Gezielte Fragen zum Zyklus um Störungen desselben zu entdecken
  • Körperliche Untersuchung auf vermehrten Haarwuchs, Hautprobleme, etc.
  • Ultraschalluntersuchung um den Zustand der Ovarien festzustellen
  • Blutabnahme und anschließende Laboranalyse des Hormonspiegels. Typisch für PCO sind erhöhte Konzentrationen des sogenannten luteinisierenden Hormons (LH), einzelner oder aller männlicher Hormone (Testosteron, Androstendion, DHEA und/oder DHEAS), des milchbildenden Hormons Prolaktin.
  • Zuckertest, um Insulinresistenz feststellen zu können.

Anti-Aging: Behandlung des PCO-Syndroms

Es erscheint eindeutig, dass das Insulin bei allen drei genannten Erkrankungen eine Rolle spielt. So konnte beobachtet werden, dass sich bei übergewichtigen Patientinnen durch eine Gewichtsreduzierung sowohl die Diabetes, als auch das PCO-Syndrom bekämpfen lassen. Diese Frauen können ihren Hormonhaushalt positiv beeinflussen, indem sie ein gesundes Gewicht erlangen und Sport treiben.

Allerdings reicht dies nicht bei allen Frauen aus, und manche müssen zusätzlich Medikamente einnehmen. So wirken beispielsweise Hormonpräparate wie die Antibabypille dem Überschuss männlicher Hormone entgegen. Dies hilft wiederum auch gegen den vermehrten Haarwuchs und die Hautprobleme. Allerdings kann dies nur eingesetzt werden, wenn die betroffene Frau keinen Kinderwunsch hegt.

Frauen mit Kinderwunsch können mit andere hormonelle Mittel behandelt werden, die z.B. dabei helfen, den Eisprung künstlich auszulösen und somit eine Schwangerschaft möglich zu machen. Ein Beispiel ist das Medikament Clomifen. Sollte dies nicht funktionieren, können z.B. auch sogenannte Gonadotropine gespritzt werden. Allerdings erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Patientin mit Mehrlingen schwanger wird.

Patientinnen mit Insulinresistenz beziehungsweise Diabetes mellitus kann zudem der Wirkstoff Metformin helfen, welcher den Blutzuckerspiegel senkt und die den Eisprung und die Follikelbildung anregt.

Anti Aging Wien hilft auch Ihnen gerne weiter!

All die beschriebenen Maßnahmen zur Diagnostik und anschließenden Behandlung von Patientinnen mit PCO-Syndrom wendet Dr. Peter Frühmann schon seit Jahren erfolgreich in seiner Praxis für Anti Aging Medizin in Wien an.

Wenn Sie unter den beschriebenen Symptomen leiden, und das Vorliegen des PCO-Syndrom fürchten, ist es Zeit, einen Beratungstermin bei Dr. Peter Frühmann zu vereinbaren – wir helfen Ihnen gerne!